Meine Positionen
Dafür stehe ich ein!
Ich bin Bundestagsabgeordneter für den Kreis Herford und Bad Oeynhausen – und nicht der Vertreter für irgendwelche Lobbyisten. Mein Auftrag ist klar: Die Menschen hier vor Ort müssen im Bundestag gehört werden. Nicht Berlin, nicht die Partei, sondern die Anliegen aus unserer Region stehen bei mir an erster Stelle.

Neue Wege gehen
Ich bin jetzt seit 16 Jahren Abgeordneter. Der Alltag der Menschen und die Welt insgesamt haben sich in dieser Zeit dramatisch verändert. Die Politik hat dadurch ein Problem: In vielen Bereichen kommt sie mit dieser rasanten Veränderung nicht mit. Und so verlieren wir Politiker*innen immer mehr den Kontakt zu den Menschen. Zu oft halten wir an alten, überholten Strukturen fest – oder es dauert schlicht zu lange, um sie zu ändern.
Deshalb gehe ich neue Wege. Denn wenn der Kontakt zu den Bürger*innen fehlt, machen viel zu oft Lobbyisten die Pläne. Mein Ansatz ist klar: Ich warte nicht, bis die Menschen zu mir kommen – ich mache mich selbst auf den Weg. Mit offenen Gesprächsaktionen, Diskussionsrunden in den Städten und Gemeinden im Kreis Herford und in Bad Oeynhausen, und ich greife oft selbst zum Telefon, um direkt ins Gespräch zu kommen.

Bahnverkehr in OWL
Ein gut funktionierender ÖPNV im ländlichen Ostwestfalen fehlt. In einigen Orten gibt es zum Glück Bürgerbusse – aber das reicht nicht. Mein Zukunftsszenario: Ein guter Nahverkehr zwischen Städten und Dörfern im Kreis Herford und Bad Oeynhausen, mit vernünftigen Anbindungen an das deutsche Bahnnetz. So können wir die Nutzung von Autos stark zurückschrauben – und das ist auch gut für die Umwelt.
Neubaustrecke Hannover-Bielefeld
Die aktuellen Pläne der Deutschen Bahn zur Neubaustrecke Hannover–Bielefeld bedeuten einen schweren Schlag für unsere Region, insbesondere für die Städte Herford und Vlotho. Als Ihr Bundestagsabgeordneter für den Kreis Herford und Bad Oeynhausen setze ich mich mit Nachdruck dafür ein, dass die Stimmen und Bedenken der Menschen hier gehört werden.
Die von der Bahn favorisierten Vorzugsvarianten (V3 und V4) führen zu massiven Eingriffen in unsere Landschaft, gefährden Heilquellen und Trinkwassereinzugsgebiete und zerschneiden unsere Region. Das ist für mich nicht akzeptabel. Noch problematischer finde ich, dass der Beteiligungsprozess bisher alles andere als transparent war. Alternativvorschläge aus der Region, etwa eine Drehung des Knotenpunkts im Bahnhof Hannover, wurden ignoriert – obwohl sie das 31-Minuten-Fahrzeit-Ziel ohne Neubautrasse erreichen könnten.
Ich fordere eine grundlegende Neuberechnung des Deutschlandtakts. Wir brauchen Lösungen, die realistisch finanzierbar sind und die Interessen von Fahrgästen, Umwelt, Wirtschaft und Anwohnern gleichermaßen berücksichtigen. Die unklare Finanzierung im zweistelligen Milliardenbereich sowie die fehlende Planung für den Streckenabschnitt Hamm–Bielefeld zeigen: So kann es nicht weitergehen. Gemeinsam mit allen Beteiligten werde ich die Unterlagen prüfen und mich weiter für eine intelligente, nachhaltige Lösung einsetzen – für den Kreis Herford, Bad Oeynhausen und die gesamte Region Ostwestfalen.

Soziales Miteinander
In unseren Dörfern und Städten in Ostwestfalen hält man zusammen. Egal, ob es um die Hilfe auf einer Baustelle geht oder ums Blumen gießen, wenn jemand im Urlaub ist. Dazu gehört aber auch, dass der Kreis Herford und die Stadt Bad Oeynhausen lebenswert bleiben. Dafür sorgen sichere Arbeitsplätze, bezahlbarer Wohnraum und dass am Monatsende noch Geld auf dem Konto bleibt. Meine Aufgabe als Abgeordneter ist es, Bundesvorhaben genau zu prüfen und laut zu werden, wenn Entscheidungen drohen, die das Leben der Bürger*innen verschlechtern. Je nach Mehrheit im Bundestag geht das mal besser und mal ist es sehr schwierig. Aber dass meine Stimme immer laut für Ostwestfalen ist, darauf können sich alle Bürgerinnen verlassen.

Familien
Familien brauchen verlässliche Rahmenbedingungen: gute Kitas, bezahlbaren Wohnraum, sichere Arbeitsplätze. Darüber hinaus müssen wir uns immer vor Augen führen: Unsere Entscheidungen von heute beeinflussen die Zukunft unserer Kinder. Machen wir jetzt nichts gegen den voranschreitenden Klimawandel, leiden unsere Kinder später darunter – und das gilt nicht nur für den Klimawandel, sondern für viele Bereiche. Eltern im Kreis Herford und Bad Oeynhausen sich können sich in diesen Punkte auf mich verlassen. Für euch kämpfe ich in Berlin.

Gesundheitsstandort Ostwestfalen
Als Gesundheitspolitiker und Patientenbeauftragter der Bundesregierung kenne ich die Probleme nur zu gut: Fehlendes Geld bei den Krankenkassen, Schließungen von Kreißsälen, die prekäre Situation freiberuflicher Hebammen oder fehlende Hausarztpraxen sind nur ein paar Beispiele die zeigen, dass die Gesundheitsversorgung dringend mehr Unterstützung braucht. Auch im Kreis Herford und Bad Oeynhausen. Genau das ist mein Ziel, das ich mit meiner Arbeit als Abgeordneter erreichen will.

Sichere Arbeitsplätze & Klimaschutz
Gut leben können wir nur, wenn wir für unsere Jobs fair entlohnt werden und uns nicht dauerhaft überarbeiten. Der Fokus auf die Gesundheit am Arbeitsplatz, eine geregelte Bezahlung und sichere Arbeitsverträge sind drei zentrale Punkte für einen guten Arbeitsplatz. Solche Arbeitsplätze in Ostwestfalen zu haben und auch zu halten, ist eines meiner Ziele.
Darüber hinaus sehe ich diesen Bereich stark mit dem Thema Klimaschutz verbunden. Denn die letzten Hitzewellen haben gezeigt: Die Folgen des Klimawandels sind jetzt schon spürbar – auch am Arbeitsplatz. Pflegekräfte, die bei 40 Grad in nicht klimatisierten Krankenhäusern an ihr Limit kommen, oder Baustellen, auf denen Arbeiter*innen der Sonne ungeschützt ausgesetzt sind. Sichere Arbeitsplätze und Klimaschutz müssen Hand in Hand gehen.